Geschichte

1520 wurde der Gutshof zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Vor mehr als 370 Jahren, am 14. Juli 1642, erhielten die damaligen Besitzer des Trattlerhofs von den herrschenden Jesuiten das Tafern- und Schankrecht verliehen.

Dieses beinhaltete nicht nur eine Gaststättenkonzession im heutigen Sinne, sondern auch das „Privileg“ für das Weber- und Schustergewerbe, den Kleinhandel, das Brauen von Steinbier und das Backen von Brot.

Seit nunmehr 132 Jahren ist die Familie Forstnig untrennbar mit dem Trattlerhof verbunden. 1884 erwarb der bereits im Trattlerhof lebende Bergmann Jakob II. Forstnig den Hof und betrieb die Gaststätte neben einem Steinbruch und einem Kalkofen. Über Generationen wurde der Betrieb immer wieder erweitert und modernisiert. Heute ist das traditionsreiche 4-Sterne-Hotel in den engagierten Händen von Jakob Forstnig in der fünften Generation, der den Familienbetrieb mit viel Traditionsbewusstsein und touristischem Know-How führt. Viele Angebotsverbesserungen und Erneuerungen hat es bereits gegeben. Seit 2014 ist der Aufenthalt im 4 Sterne Haus CO2 neutral und seit 2015 können die Trattlers Hofleute dank der Berechnung des „positiven CO2-Fußabdrucks“ jedem Gast sein persönliches CO2-Zertifikat für seinen Aufenthalt ausstellen.

Downloads:
Chronik des Hauses - Lesen Sie die Geschichte des Trattlerhofs und der Familie Forstnig
Hofmärchen - Lassen Sie Ihre Kinder an der Geschichte des Trattlerhofs teilhaben

Links: Video "Märchen vom Schwarzen Pferde"

 

Impulse vergangener Generationen der Familie Forstnig im Trattlerhof

Der Trattlerhof, wie Sie ihn heute kennen, wurde über fünf Generationen durch die Familie Forstnig liebevoll und mit dem Bemühen, den traditionellen Charakter zu erhalten, erweitert. In zwei großen Ausbaustufen ist die heutige Struktur des Hotels entstanden und wurde von jeder Generation mit vielen Neuerungen im Angebot und im Service bereichert.

 

Ausbaustufen

1884 –   Jakob II. und Anna Forstnig – Betrieb der Gaststätte mit Wein- und Mostausschank und des Steinbruchs mit Kalkofen

1921 –   Johann und Katharina Hinteregger (geborene Forstnig) – erste Übernachtungsmöglichkeiten für durchziehende Fuhrleute und Händler zusätzlich zum Gaststättenbetrieb

1937 –   Jakob III. und Elisabeth Forstnig – Ausbau der Gaststätte zu einem Hotelbetrieb mit 60 Betten und größerem Speisesaal, Bau eines neuen Stalls, zusätzliche Eröffnung einer Schottergrube und einer Frächterei

1975 –   Jakob IV. und Elisabeth Forstnig – Ausbau des Hotels auf 85 Betten, Wellnessbereich und neuem Eingangsbereich, Bau eines Kleinwasserkraftwerkes und des Hüttenrestaurants „Einkehr“

Seit 2010 – Jakob V. Forstnig – Bau eines neuen Reitstalls, Erneuerung von 28 Zimmern, neue Buffetlandschaft, Weindepot, Zirben-Bio-Sauna und Errichtung der Ponyfarm beim Hüttenrestaurant "Einkehr"…. Und vieles mehr in Planung!

 

Die Geschichte vom Paul Zopf

Das Jahr 1737 brachte einige Aufregung für den Trattlerwirt. Damals gehörte die gesamte Region zum Verwaltungsbezirk des Klosters Millstatt, das von Jesuiten geführt wurde. Die Bauern der Gegend protestierten damals gegen die hohe Steuer von zehn Prozent und gelangten bis nach Wien zum Kaiser.

Dort empfing sie Paul Zopf, des Kaisers Winkeladvokat, und überreichte der Abordnung aus Kärnten ein angebliches Schreiben des Kaisers. In diesem Brief erteilte der Kaiser den Bauern das Recht, die ungeliebten Jesuiten zu vertreiben. Auch der Trattlerwirt war mit dabei, doch ihm kam die Sache bald merkwürdig vor und so machte er auch beim Überfall der Bauern auf das Kloster nicht mit.

Paul Zopf floh mit 3.000 Gulden aus der kaiserlichen Kasse. Auf der Flucht kam er beim Trattlerwirt vorbei und trank noch im Sattel ein Glas Wein. Der Trattlerwirt erkannte den Betrüger und verständigte durch einen Boten den Landrichter. Paul Zopf wurde verhaftet und später in Millstatt enthauptet.


Von dieser Geschichte zeugt auch ein altes Gemälde in unserer Zopfstubn. Benannt nach dem entlarvten Betrüger. Ein Abbild von Paul Zopf in Zirbenholz geschnitzt steht auch vor der Tür unseres Hotels.

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